Berichte

Demo gegen Irakkrieg

Heute demonstrierten etwa hundert Menschen in Tübingen gegen den Irakkrieg und deutsche Unterstützung. Er sprachen die aus dem Irak stammende Wissentschaftlerin Muna Al-Ani, der US-Deserteur Chris Capps und die Friedensaktivistin und Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel.

Tagblatt-Artikel hier
Bilder hier

Bundeswehrler sprachen an der Uni Tübingen

Auf Einladung der Hochschulgruppe Sicherheitspolitik sprachen drei Bundeswehroffiziere der Feldjäger über die Bundeswehr in Afghanistan. Ein kritischer Bericht über den Vortrag und über eine Protestaktion einer Clownsarmee mit Fotos findet sich auf dem Tübinger Infoportal: www.tueinfo.de.am

Mahnwache gegen Afghansiatn-Einsatz

am 12.10.07 anlässlich der Abstimmung im Bundestag zu ISAF und Tornados
mahnwache1
mahnwache2

Bericht vom Afghanistan-Podium

14-09-07_2202

Artikel im Schwäbischen Tagblatt vom 17. September 2007

Damit die anderen bomben

Podiumsdiskussion über die Afghanistan-Einsätze der Bundeswehr


TÜBINGEN (dhe). „Was suchen deutsche Soldaten am Hindukusch?“ Auch das Tübinger Friedensplenum diskutiert die Afghanistan-Einsätze der Bundeswehr. Auf seine Einladung sprachen die Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel und der kritische Bundeswehr-Oberstleutnant Jürgen Rose am Freitag im Schlatterhaus.

Die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 von den USA begonnene Militäraktion in Afghanistan habe bisher zu keiner Lösung geführt. So eröffnete der Kilchberger Pfarrer Friedemann Bresch als Moderator den Abend vor rund 70 Zuhörern. Demnächst wird der Bundestag über die Verlängerung der Bundeswehr-Einsätze in Afghanistan entscheiden.

„Die Abgeordneten sind seit Wochen einem riesigen Propaganda-Feldzug ausgesetzt“, kritisierte Heike Hänsel, die für Die Linke im Bundestag sitzt. Der Grund liegt für sie auf der Hand: „In allen Fraktionen gibt es Parlamentarier, die den Einsatz kritisch sehen.“ Sie bekämen Videos und anderes Informationsmaterial der Bundeswehr. Fast jeden Tag werde ein Afghanistan-Seminar angeboten: „Auch von privatwirtschaftlichen Firmen, die sowohl im Kriegs- wie im Wiederaufbaugeschäft engagiert sind.“ Der Sprachgebrauch von Bundeskanzlerin Angela Merkel – „Entwicklung braucht Sicherheit“ –, spreche für sich. Von Frieden sei schon gar nicht mehr die Rede.

Bundeswehr-Oberstleutnant Jürgen Rose präsentierte alarmierende Zahlen zur Sicherheitslage in Afghanistan. 2006 sei die Zahl der Selbstmordattentate auf 139 gestiegen. 2005 waren es 27. Im Jahr 2006 explodierten doppelt so viele Autobomben wie im Vorjahr. Die Angriffe mit leichten Waffen und Granaten seien um ein Drittel gestiegen. Rose sieht darin eine schleichende „Irakisierung der Verhältnisse in Afghanistan“. Der Krieg habe bisher 50000Opfer auf afghanischer Seite das Leben gekostet.

Sein „nationales Ehrenkleid“ habe er im Kasernenspind gelassen, betonte der Offizier. Er äußere „seine ganz persönliche Sicht der Dinge“. Rose ist Mitglied im Vorstand des Darmstädter Signals, eines Arbeitskreises kritischer Offiziere und Unteroffiziere. Anders als Hänsel und die Transparente im Schlatterhaus-Saal lehnte er einen sofortigen Truppenabzug aus Afghanistan jedoch ab. Nichtregierungsorganisationen allein könnten den Aufbau des Landes in der derzeitigen Lage nicht schaffen, sagte Rose auf eine Zuhörerfrage. „Der Bruder von Präsident Karsai ist der größte aller Drogenbarone. Und Gulbuddin Hekmatyar ist kein Friedensfürst.“ Hekmatyar, Anfang der 1990er Jahre zeitweilig Ministerpräsident Afghanistans, ist einer der mächtigsten Miliz-Kommandeure des Landes.

Die Bundeswehr-Einsätze in Afghanistan seien nur zum Teil demokratisch legitimiert, sagte Rose. Nur die ISAF-Truppe besitze ein Mandat der Vereinten Nationen und der afghanischen Regierung. Die US-geführte „Operation Enduring Freedom“ hingegen stehe außerhalb des Völkerrechts. Faktisch überschnitten sich aber beide Militäroperationen: „Die US-Kommandozentrale in Katar koordiniert alle Einsätze.“ Das gelte auch für die deutschen Tornados. „Die Bundeswehr-Maschinen klären auf, damit die anderen bomben können.“ Deren vom Bundestag Anfang März auf sechs Monate befristeter Einsatz steht nun zur Verlängerung an. Die Kosten beliefen sich auf rund 35MillionenEuro. „Zum Vergleich: Die zivilen Entwicklungshilfemittel für Afghanistan sollen um 20Millionen aufgestockt werden,“ sagte Rose.

Keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze in Afghanistan!

Logo1

"Ich erkläre mich gegen die Verlängerung der Bundeswehreinsätze in Afghanistan und fordere die Bundestagsabgeordneten aller Parteien dazu auf, bei der Abstimmung im September bwz. Oktober gegen die Verlängerung der Bundeswehreinsätze in Afghanistan zu stimmen."

Diese Unterschriftenliste für Tübingen liegt im
Weltladen, in der Stftskirche, im Fairen Kaufladen und bei denr ippnw aus. Unterschrieben werden kann auc bei der Friedensmahnwache am Freitag von 18h bis 18.30h auf dem Holzmarkt.

uliste (pdf, 49 KB)
Flugblatt der Friedensmahnwache: afghanistan1 (pdf, 91 KB)

Solidarität mit der Informationsstelle Militarisierung!

gemeinbanner

Die Informationsstelle Militarisierung Tübingen setzt sich für den Frieden ein. Das ist gemeinnützig und sollte auch steuerrechtlich gewürdigt werden. Wir erklären uns mit der IMI solidarisch.

weitere Infos hier

Helfen Sie Kriegsdienstverweigerern in der Türkei !

savashayir_klFordern Sie die Europäische Union zum Handeln auf !

In den Beitrittsverhandlungen der Europäischen Union (EU) mit der Türkei ist die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern kein Thema. Das muss sich ändern.

Infos und Formular hier

Ostermarsch 2007 in Calw

Infos zum Ostermarsch unter friedensnetz.de

"Gegen eine Angriffsarmee.Rund hundert Tübinger waren beim Ostermarsch in Calw dabei."Pressebericht in: Schwäbisches Tagblatt, 10.04.2007 hier

Rede von Tobias Pflüger:
http://tobiaspflueger.twoday.net/stories/3536652/

Rede von Ulrich Duchrow:
hier

Rede von Martin Spreng:
http://www.imi-online.de/2006.php3?id=1538

Leserbrief des Friedensplenums an das Schwäbische Tagblatt

29.3.07

Das Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen hat das Ergebnis der Bundestagsabstimmung zum Einsatz von Bundeswehrtornados mit großer Empörung zur Kenntnis genommen. Die Mehrheit des Bundestags ist über die große Mehrheit der Bevölkerung in einer einschneidenden Frage von Krieg und Frieden hinweggegangen. In Tübingen haben mehr als 2300 Personen in einer Unterschriftenaktion, die von der Bundestagsabgeordneten Herta Däubler-Gmelin ausdrücklich gutgeheißen wurde, ihre Unterschrift gegen den Tornadoeinsatz abgegeben. Umso ärgerlicher nach der Abstimmung im Bundestag später festzustellen, dass Däubler-Gmelin anders als 69 ihrer SPD-KollegInnen im Bundestag für den Einsatz der Tornados gestimmt hat, genauso wie die CDU-Abgeordnete Annette Widmann- Mauz.

Wir begrüßen dagegen die Bereitschaft der Tübinger Abgeordneten Heike Hänsel und Winfried Hermann gegen den Militäreinsatz in Afghanistan einzutreten und damit die
Friedensbewegung in diesem Punkt zu unterstützen.

Ebenfalls begrüßen wir die Organklage der Bundestagsabgeordneten Willy Wimmer (CDU) und Peter Gauweiler (CSU) beim Bundesverfassungsgericht gegen den Tornadoeinsatz, die inzwischen von der Linksfraktion übernommen wurde.

Wir wollen unsererseits trotz enttäuschender Erfahrungen nicht aufhören, die Bevölkerung über Ursachen und Folgen einer Kriegs- und Aufrüstungspolitik aufzuklären und laden zu einer Beteiligung am Ostermarsch in Calw ein. Treffpunkt ist am 7. April um 9.45 Uhr in der Bahnhofshalle. Das Friedensplenum trifft sich jeden Montag in gerade Kalenderwochen um 19:30 Uhr im Schlatterhaus und lädt Interessierte zur Mitarbeit ein. Jeden Freitag findet von 18 bis 18.30 Uhr die Friedensmahnwache auf dem Holzmarkt statt.

Keine Tornados nach Afghanistan!

ziel
http://www.schritte-zur-abruestung.de/email-aktion.php

Unterschriftenliste an die Tübinger Bundestagsabgeordneten:


Bericht über die Unterschriftenaktion im Schwäbischen Tagblatt hier

Leserbrief des Friedensplenums an das Schwäbische Tagblatt (29.3.07)
http://friedensplenum.twoday.net/stories/3587012/
So haben die Tübinger Bundestagsabgeordneten zum Tornado-Einsatz abgestimmt:

Herta Däubler-Gmelin (SPD): JA
Heike Hänsel (Die Linke): NEIN
Winfried Hermann (B90/Grüne): NEIN
Annette Widmann-Mauz (CDU): JA
CDU/CSU: 203 Ja, 5 Nein, 3 Enthaltung
SPD: 133 Ja, 69 Nein, 2 Enthaltung
FDP: 43 Ja, 9 Nein, 2 Enthaltung
DIE LINKE: 0 Ja, 51 Nein, 0 Enthaltung
B90/Grüne: 26 Ja, 21 Nein, 4 Enthaltung

Ergebnis der namentlichen Abstimmung (PDF)
Heike Hänsel (Die Linke): Für eine Internationale Friedenskonferenz und Entwicklungsinitiativen statt weiterer Kriegseskalation in Afghanistan!
Winfried Hermann (B90/Grüne): Nein zu deutschen Tornados in Afghanistan
logo

Friedensplenum/ Antikriegsbündnis Tübingen e.V.

Nächstes Treffen

Mo, 31. März, 19:30 Uhr
Schlatterhaus, Clubraum, 1.Stock

Nein zum EU-Reformvertrag!

Tübinger Infoportal

Alternatives Medienzentrum, Termine in Tübingen und Umgebung www.tueinfo.de.am

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Status

Online seit 952 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 7. Apr, 01:07

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB