Wieso braucht die Friedensbewegung so lange?

Mobilisierung gegen Israels Krieg - Willi van Ooyen gibt zu bedenken, dass die Positionen zum Krieg gegen Iran nicht leicht zusammenzuführen sind.

Zum Interview:

https://www.jungewelt.de/artikel/518658.mobilisierung-gegen-israels-krieg-wi

Schulstreik gegen Wehrpflicht - auch in Tübingen am 5. März 2026

Wir dokumentieren den Aufruf der Tübinger Schüler*Innen:

WIR SAGEN NEIN ZU WEHRPFLICHT UND KRIEGSVORBEREITUNGEN!
ARBEITER SCHIESSEN NICHT AUF ARBEITER!

Die Wehrpflicht soll kommen und ihr habt keine Lust als
Kanonenfutter zu enden? Dann schließt euch dem bundesweiten Schulstreik am 05.03. an!

Doch was genau ist eigentlich ein Streik, und warum brauchen wir dich dafür? Ein Schulstreik ist ein Tag, an dem wir gemeinsam nicht in die Schule gehen, um darauf aufmerksam zu machen, das wir mit der aktuellen Politik nicht zufrieden sind. Statt im Klassenzimmer zu sitzen, gehen wir gemeinsam und laut auf die Straße, um zu zeigen, das wir die
aktuellen Kriegsvorbereitungen, allen voran die schrittweise Wiedereinführung der Wehrpflicht, ablehnen. Gemeinsam haben
wir die Chance, die Politik selbst in die Hand zu nehmen und eine
Zukunft des Friedens und der Freiheit aufzubauen!

Lasst uns gemeinsam zeigen, das wir nicht für einen Staat sterben
werden, der sich aktiv an einem Genozid am palästinensische Volk
beteiligt. Der bei sozialen Dingen kürzt und bei Bildung spart.
Und dabei rassistische und patriarchale Strukturen verfestigt und verteidigt.

Doch das alles überrascht uns nicht. Dieser Staat steht immer auf
der Seite der Reichen und Konzerne. Das ist nicht Zufall, sondern
hat System. Daher kommt mit uns am 05.03. auf die Straße um klarzumachen:

DIE REICHEN WOLLEN KRIEG, DIE JUGEND EINE ZUKUNFT!

DESHALB AM 5.3. SCHULSTREIK!

Ort: Uhlanddenkmal, Tübingen
Uhrzeit: 11:30 Uhr

Flyer: Schulstreik-gegen-Wehrpflicht-Tuebingen-5-3-2026 (pdf, 1,175 KB)

"Frieden wählen statt Baden-Württemberg als 'Musterländle' der Militarisierung!"

Kundgebung, 3. März 2026, 17.00 h, Holzmarkt Tübingen

Mit Redebeiträgen von: Paul Schobel (ehem. Betriebsseelsorger), Informationsstelle Militarisierung (IMI), sowie weitere angefragt.

Veranstalter: Gesellschaft Kultur des Friedens, Friedensplenum Tübingen, AK Palästina...

Wir dokumentieren Kundgebungsflyer und Kundgebungsaufruf:

Flyer: Friedenskundgebung-3-3-2026 (png, 285 KB)

Aufruf:

Statt das Ländle kriegstüchtig zu machen, fordern wir eine friedensstiftende und soziale Politik für die Menschen in Baden-Württemberg! Anstatt ihrem verfassungsgemäßen Auftrag, nämlich dem Schutz der Bevölkerung, nachzukommen, überbietet sich die Landesregierung und viele baden-württembergische PolitikerInnen mit Forderungen nach einer umfassenden Militarisierung der Gesellschaft.

So fordert der jetzige MP Winfried Kretschmann (Grüne) den Ausbau "einer potenten Rüstungsindustrie im Südwesten" und dass die "Technologieführerschaft der Anspruch in der gesamten Verteidigungswirtschaft sein müsse". Für Winfried Kretschmann heisst Pazifismus heute „Aufrüstung“. Innenminister Thomas Strobl (CDU) sieht uns zwar "nicht im Krieg, freilich auch nicht mehr richtig im Frieden". Um die Aufrüstung sicherstellen zu können, forciert die Landesregierung die zivil-militärische Zusammenarbeit auf den Feldern von Wissenschaft, Bildungseinrichtungen, und Wirtschaft. Als neuer „Jobmotor“ gilt nun die Rüstungsindustrie nachdem die Autoindustrie viele Arbeitsplätze streicht. Förderprogramme für "Innovationen" stehen explizit auch den Unternehmen aus dem Bereich Sicherheit und Verteidigung offen.

Krieg beginnt hier: Die US-Militärstützpunkte EUCOM und AFRICOM in Stuttgart koordinieren völkerrechtswidrige Drohneneinsätze und US-Militärschläge in aller Welt. Rüstungsunternehmen in Baden-Württemberg wie Rheinmetall, Heckler&Koch, Hensoldt, Diehl Defence und die deutsche Tochter des israelischen Unternehmens Elbit Systems in Ulm liefern Waffen in Kriegsgebiete, wie zum Beispiel Ukraine oder Israel. Sie verlängern Tod und Leid der Bevölkerung und sind mitverantwortlich für israelische Kriegsverbrechen in Gaza, die auch vom IStGH strafrechtlich verfolgt werden.

Für den Truppentransport an die Ostflanke der NATO, also an die russische Grenze soll speziell Baden-Württemberg als Drehscheibe dienen. Dafür muss laut Kretschmann "die Infrastruktur ausgebaut werden und alle sind da gefragt bis hin zu Übungen an Schulen“. Das Militärstraßengrundnetz wurde bereits ausgearbeitet und das Landeskommando möchte mit der Bildungsministerin besprechen, welche Klasse im Kriegsfall in welchem Tunnel unterrichtet werden soll.
Die Regierung "sorgt" sich darum, ob die Krankenhäuser angesichts schwindender Bettenzahlen vorbereitet wären, wenn Tausende Verwundete versorgt werden müssten.

Die Landespolitik ist also auf annähernd allen Ebenen in den Ausbau militärischer Strukturen federführend involviert. Gleichzeitig steht den Kommunen das Wasser bs zum Hals, werden soziale und kulturelle Ausgaben massiv gekürzt. Doch das kann nicht im Interesse der breiten Bevölkerung sein.

Statt das Ländle kriegstüchtig zu machen, fordern wir eine friedensstiftende und soziale Politik für die Menschen in Baden-Württemberg! Zum Beispiel durch:

Investitionen in zukunftsfähige zivile und klimafreundliche Arbeitsplätze anstatt in Rüstungsbetriebe, Aufbau eines Rüstungskonversionsfonds in Baden-Württemberg statt Waffen in alle Welt!

Beendigung der Zusammenarbeit von Bundeswehr und Bildungsministerium – kein Werben fürs Sterben! Stattdessen Friedenserziehung und zivile Konfliktlösung an die Schulen!

Keine Zwangsmusterung und Wiedereinführung der Wehrpflicht!

Beendigung der zivil-militärischen Zusammenarbeit von Bundeswehr und Krankenhäusern, mehr Geld für ein gutes, ziviles Gesundheitssystem!

Eine flächendeckende Zivilklausel an allen Universitäten in Baden-Württemberg, Forschen für das Leben statt für den Krieg!

Schließung der Kriegszentralen US-EUCOM und US-AFRICOM in Stuttgart und Umwidmung der Gebiete in bezahlbarem Wohnraum und Naherholung!

Kontakt:

Gesellschaft Kultur des Friedens / Society Culture of Peace
Am Lustnauer Tor 4, 72074 Tübingen, Germany
Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, Germany
+49 7071 52200
info@kulturdesfriedens.de
www.kulturdesfriedens.de

Wehrpflicht? Wehr dich! – Raus zum Schulstreik am 5. März 2026

Aus einem Sondernewsletter der bundesweiten Friedenskooperative:


Wehrpflicht? Wehr dich! – Raus zum Schulstreik am 5. März

+++ Sondernewsletter vom 20. Februar 2026 +++

Wehrpflicht? Wehr dich! – Raus zum Schulstreik am 5. März


Liebe/r *** ,

in zwei Wochen steht am Donnerstag*, 5. März, der nächste große Schulstreik an. Viele Schüler*innen werden an diesem Tag bundesweit ein starkes Zeichen gegen die Wehrpflicht setzen. Egal wie alt oder jung du bist, auch du solltest dabei sein und den Schulstreik gegen die Wehrpflicht unterstützen! In diesem Sondernewsletter findest du alle wichtigen Informationen, damit du weißt, wie und wo du dich beteiligen kannst.

Terminübersicht:
https://www.friedenskooperative.de/aktion/schulstreiks-gegen-die-wehrpflicht-am-5-3

Wir sammeln auf unserer Webseite alle uns bekannten Termine und Orte; die Schulstreiks werden jedoch dezentral organisiert. In den meisten Fällen informieren die Streikkomitees auf Instagram über die Details zu den Streiks. Wir aktualisieren die Liste daher ständig. Gib uns gerne per Mail Bescheid, falls du abweichende Infos zu unserer Terminsammlung findest.

[Link: https://www.friedenskooperative.de/aktion/schulstreiks-gegen-die-wehrpflicht-am-5-3]

Materialien für deinen Protest

Vielleicht hast du junge Menschen in deinem Umfeld, die der Wehrdienst betrifft und du möchtest dich solidarisch mit ihrem Engagement zeigen? Dann besuch gerne einen Schulstreik in deiner Nähe und mach deine Botschaft mit unseren neuen Materialien deutlich.

[Link: https://www.friedenskooperative.de/shop?typ=215]

Wir bieten dir:

Banner „Wehrpflicht? Wehr dich!“ (Größe 250x80cm)
Aktionsschilder für Mamas, Papas, Omas, Opas und alle anderen: "Wehrpflicht? Wehr dich! / Mama [etc.] gegen Wehrpflicht"
Aktionsschild "Power to the Peaceful / Wir wollen nicht in euren Kriegen sterben"
Aufkleber "Power to the Peaceful" und "Wehrpflicht? Wehr dich!"

[Link: https://www.friedenskooperative.de/shop?typ=215]

Hinweis: Die Materialien sind ab dem 25. März lieferbar und können jetzt vorbestellt werden.

Infoseite mit häufig gestellten Fragen

Wir haben hier

https://www.friedenskooperative.de/infoseite-zur-wehrpflicht

eine Infoseite zum aktuellen Stand und mit "Häufig gestellten Fragen" rund um das Thema Wehrdienst und Wehrpflicht eingerichtet, darunter auch Infos zu Beratungsmöglichkeiten. Dies ist insbesondere für junge Menschen interessant, daher leite den Link auch gerne an Freund*innen, Kinder, Enkelkinder oder Bekannte weiter.

Friedliche Grüße

Annegret Krüger
vom Netzwerk Friedenskooperative

P.S.: In unserer Zeitungsanzeige zur Unterstützung der diesjährigen Ostermärsche spielt das Thema Wehrpflicht natürlich auch eine Rolle. Setz also gleich ein weiteres Zeichen und unterzeichne hier die Ostermarsch-Anzeige. Die Anzeige unterstützen bereits über 700 Menschen!

[Link: www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/zeitungsanzeige]

Netzwerk Friedenskooperative
Mackestr. 30, 53119 Bonn
Tel.: 0228-692904
Fax: 0228-692906
E-Mail: info@friedenskooperative.de
Web: www.friedenskooperative.de


​[www.friedenskooperative.de/newsletter-spende]
Spendenkonto:
Förderverein Frieden e.V.
IBAN: DE89 4306 0967 4041 8604 00
bei der GLS Gemeinschaftsbank

Eindeutig völkerrechtswidrig - Völkerrechtler Prof. Safferling zum Angriff Israels und der USA auf den Iran

Hier geht's zum Tagesschau-Interview mit Prof. Dr. Christoph Safferling:

https://www.tagesschau.de/video/video-1560182.html

Aus aktuellem Anlass...

... dokumentieren wir einen Auszug aus einem fast genau einhundert Jahre alten Aufruf von Brit Schalom (Friedensbund):

Wir sehen mit Bedauern, daß Regierungen und Völker es vorziehen, auch weiterhin ihre Sicherheit lieber der Gewalt der Waffen als der Herstellung gerchter und freundschaftlicher Beziehungen anzuvertrauen und daß sie größeren Wert auf Rüstungen als auf die kulturelle und wirtschaftliche Hebung der Massen legen. Wir glauben, daß Rüstungen und das Gefühl des Mißtrauens und der Furcht nicht vor Kriegen schützen, sondern sie herbeiführen. Wir glauben, daß unsere Bestrebungen dahin gehen sollten, alles zu tun, um den Geist militärischer Gesinnung und ein falsches Spiel mit Begriffen von Heroismus und nationaler Ehre bei uns zu bekämpfen.

Erstveröffentlichung: Do'ar HaYom vom 11.4.1926
Deutsche Übersetzung: Jüdische Rundschau vom 23.4.1926
Hier zitiert nach: Noam Zadoff, Von Berlin nach Jerusalem und zurück. Gershom Scholem zwischen Israel und Deutschland, Göttingen 2020, S. 68

"Nie wieder Kriegstüchtig - Aufstehen für den Frieden"

Friedensbewegung mobilisiert gegen Aufrüstung und Krieg nach Stuttgart und Berlin

Ein bundesweites Bündnis aus Friedensorganisationen ruft für Freitag, 3. Oktober 2025, unter dem Motto "Nie wieder Kriegstüchtig - Aufstehen für den Frieden" zu zwei Großdemonstrationen nach Stuttgart und Berlin auf.

Mehr als 400 Organisationen und Initiativen haben sich mittlerweile dem Aufruf angeschlossen. Die Friedensgruppen wenden sich gegen das größte Aufrüstungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik, gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und gegen eine Politik der Konfrontation mit Russland. Stattdessen werden Diplomatie und Verhandlungen für ein Ende des Krieges in der Ukraine gefordert und ein sofortiger Stopp militärischer und finanzieller Unterstützung der Bundesregierung für die von der UN-Kommission des Menschenrechtsrates als Völkermord klassifizierten Kriegsführung Israels im Gazastreifen.

Die Demonstration in Stuttgart beginnt um 13.00 Uhr auf dem Schloßplatz.

Redebeiträge gibt es von Margot Käßmann (ehem. EKD-Ratsvorsitzende), Ulrike Eifler (Gewerkschaftssekretärin), Sevim Dağdelen (BSW), Lothar Binding (Vorsitzender der SPD AG 60 plus), Rihm Hamdan (Palästinenserin), Wieland Hoban (Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden), Maike Schollenberger (ver.di Landesbezirksleiterin BaWü), Vincent Leuze (Ver.di Jugend), Alev Bahadir (DIDF), Ronja Fröhlich (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“) und Anthony Cipriano (VVN/BdA). Musikalische Unterstützung kommt von Toba Borke (Freestyle-Rapper), S.Castro (Polit-Rap) und dem Liedermacher Bernd Köhler.

Treffpunkt für die gemeinsame Abfahrt nach Stuttgart ist am 3. Oktober, 11.15 Uhr am Tübinger Hauptbahnhof (Zug um 11.33 Uhr nach Stuttgart, Ankunft dort 12.28 Uhr)

Kriegsdienstverweigerung: So geht’s!

Alle Männer im Alter von 17 Jahren und sechs Monaten bis 60 Jahren können den Kriegsdienst verweigern, einerlei, ob sie nun Ungediente, Reservisten (Reservisten sind alle, die einmal bei der Bundeswehr waren, auch wenn es nur für einen Tag war) oder Soldaten sind. Auch Soldatinnen und Reservistinnen haben das Recht auf Kriegsdienstverweigerung.

Hier gibt es praktische Infos:

https://dfg-vk.de/verweigerung/

Kundgebung zum Antikriegstag 2025

1. September 2025 um 17.30 Uhr auf dem Holzmarkt in Tübingen

Die politische Lage spitzt sich immer weiter zu. Hochrüstung und Kriegsvorbereitung sind die politischen Prioritäten der neuen Bundesregierung. Das beim NATO-Gipfel vereinbarte neue militärische Ausgabenziel von 5 % des Bruttoinlandsprodukts führt zu einer irrwitzigen Steigerung der Rüstungsausgaben. Dies wird mit Sicherheit nicht ohne Kürzungen bei den Sozialausgaben finanzierbar sein.

Unser Land wird zunehmend wieder militarisiert, mittlerweile sollen auch zivilen Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser kriegstüchtig gemacht werden. Die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht wird ernsthaft diskutiert. Ein erheblicher Teil des vom Bundestag beschlossenen kreditfinanzierten „Sondervermögens Infrastruktur“ wird nur militärischen Zwecken dienen, wie zum Beispiel Brücken panzertauglich zu machen. Die Kosten werden die Lohnabhängigen und ihre Familien zu tragen haben.

Die in 2026 geplante Stationierung von US- Mittelstreckenraketensystemen machen die Welt nicht sicherer, im Gegenteil, sie bedeutet einen weiteren Eskalationsschritt. Die Stationierung ist brandgefährlich, da sie Deutschland zu einem möglichen strategischen Angriffsziel macht.

Wir wollen den Frieden gewinnen und nicht einen Krieg! Dafür treten wir ein. Wir brauchen Diplomatie und Friedensverhandlungen, für die Ukraine, in Gaza und im Iran. Nur Abrüstungs- und Rüstungskontrollverhandlungen machen Deutschland und Europa sicherer. Die Aufblähung des Militärhaushalts verhindert dringend notwendige Investitionen in Klimapolitik, Gesundheit, Bildung, Soziales und ziviler Infrastruktur.

Wir wollen am Antikriegstag an die Schrecken der Weltkriege erinnern. An jedem 1. September machen der DGB und seine Mitgliedgewerkschaften deutlich, dass Gewerkschaften für Frieden, Demokratie und Freiheit stehen.

Unsere Position ist klar: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Unsere Forderungen:

• Stopp des Hochrüstungskurses! Stattdessen Investitionen für Soziales, Klima und zivile Entwicklung!

• Nein zur Wehrpflicht!


• Stopp der Militarisierung der Gesellschaft! Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit!

• Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten!

• Politische Konfliktlösungen Friedenslogik und eine Kultur des Friedens!

• Frieden als Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen!

Zur Kundgebung rufen auf:

DGB, Kreisverband Tübingen
VVN-BdA, Kreisvereinigung Tübingen-Mössingen
Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen
ver.di Tübingen

Vorderseite-Flyer (png, 325 KB)
Rueckseite-Flyer (png, 379 KB)

Kundgebung zum Antikriegstag 2025

1. September 2025 um 17.30 Uhr auf dem Holzmarkt in Tübingen

Die politische Lage spitzt sich immer weiter zu. Hochrüstung und Kriegsvorbereitung sind die politischen Prioritäten der neuen Bundesregierung. Das beim NATO-Gipfel vereinbarte neue militärische Ausgabenziel von 5 % des Bruttoinlandsprodukts führt zu einer irrwitzigen Steigerung der Rüstungsausgaben. Dies wird mit Sicherheit nicht ohne Kürzungen bei den Sozialausgaben finanzierbar sein.

Unser Land wird zunehmend wieder militarisiert, mittlerweile sollen auch zivilen Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser kriegstüchtig gemacht werden. Die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht wird ernsthaft diskutiert. Ein erheblicher Teil des vom Bundestag beschlossenen kreditfinanzierten „Sondervermögens Infrastruktur“ wird nur militärischen Zwecken dienen, wie zum Beispiel Brücken panzertauglich zu machen. Die Kosten werden die Lohnabhängigen und ihre Familien zu tragen haben.

Die in 2026 geplante Stationierung von US- Mittelstreckenraketensystemen machen die Welt nicht sicherer, im Gegenteil, sie bedeutet einen weiteren Eskalationsschritt. Die Stationierung ist brandgefährlich, da sie Deutschland zu einem möglichen strategischen Angriffsziel macht.

Wir wollen den Frieden gewinnen und nicht einen Krieg! Dafür treten wir ein. Wir brauchen Diplomatie und Friedensverhandlungen, für die Ukraine, in Gaza und im Iran. Nur Abrüstungs- und Rüstungskontrollverhandlungen machen Deutschland und Europa sicherer. Die Aufblähung des Militärhaushalts verhindert dringend notwendige Investitionen in Klimapolitik, Gesundheit, Bildung, Soziales und ziviler Infrastruktur.

Wir wollen am Antikriegstag an die Schrecken der Weltkriege erinnern. An jedem 1. September machen der DGB und seine Mitgliedgewerkschaften deutlich, dass Gewerkschaften für Frieden, Demokratie und Freiheit stehen.

Unsere Position ist klar: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Unsere Forderungen:

• Stopp des Hochrüstungskurses! Stattdessen Investitionen für Soziales, Klima und zivile Entwicklung!

• Nein zur Wehrpflicht!


• Stopp der Militarisierung der Gesellschaft! Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit!

• Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten!

• Politische Konfliktlösungen Friedenslogik und eine Kultur des Friedens!

• Frieden als Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen!

Zur Kundgebung rufen auf:

DGB, Kreisverband Tübingen
VVN-BdA, Kreisvereinigung Tübingen-Mössingen
Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen
ver.di Tübingen
logo

Friedensplenum/ Antikriegsbündnis Tübingen e.V.

Nächste Treffen

Wir treffen uns normalerweise an jedem ersten Montag eines Monats um 19:30 im Clubraum im 1. Stock des Adolf-Schlatter-Hauses, Österbergstr. 2 in Tübingen.

Die nächsten Termine:
Bitte fragen Sie nach!
Kontakt

Bundesweite Zusammenschlüsse der Friedensbewegung:

Informationsstelle Militarisierung e.V., Tübingen

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Status

Online seit 7463 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Mär, 15:47

Credits